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Jusos Schwarzwald-Baar

Bericht über die Jahreshauptversammlung der Jusos

Pressemitteilungen

Jusos wählen verjüngtes Führungsteam
Forderung nach Urwahl des zukünftigen SPD-Landesvorsitzenden

Für die Jungen in der SPD, die Jusos, bedeutet der Beginn des Wintersemester meist, dass bisher Aktive die Stadt in Richtung Studium verlassen. Malte Preuß, Mitglied des Juso-Vorstands und Vertreter der Jusos im ‚Jungendpolitischen Gremium’ der Stadt, ist schon an seinem Studienort Berlin auf Zimmersuche, und so musste die Jahreshauptversammlung ohne ihn, den politischen Motor der letzten beiden Jahre, stattfinden. Michael Dengler und Sascha Meßmer, die lange Jahre die Arbeit der Jusos mitgeprägt hatten, konnten aus Konstanz, wo sie an ihrer Promotion arbeiten, nur Grüße an die Versammlung schicken.
Somit war bei der Jugendorganisation der SPD ein Generationswechsel angesagt. Vom Landesvorstand der Jungsozialisten nahm deren stellvertretender Vorsitzender, Fabian Rotfuß, an der Sitzung im Villinger Jugendhaus teil und wurde zum Versammlungsleiter gewählt. Bernd Schenkel vertrat den SPD-Vorstand der Doppelstadt.
Nach Verabschiedung der in den letzten Monaten erarbeiteten neuen Satzung wurde das neue Führungsteam gewählt: Den Vorsitz der Jusos übernimmt Daniel Künkel, der auch aktiv im ‚Jugendpolitischen Gremium’ mitarbeiten will. Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Max Kempe und Tobias Tröndle gewählt.
Bei den politischen Themen des Abends ging es um den zukünftigen Landesvorstand der SPD in Baden-Württemberg. Die Jusos halten eine Urabstimmung der Mitglieder über den Landesvorsitzenden für unverzichtbar. Nach den verheerenden Wahlergebnissen sei es wichtiger denn je, die Parteibasis stärker in die Entscheidungsprozesse einzubinden. Obwohl noch denkbar weit entfernt vom Rentenalter, wurde das Thema ‚Rente mit 67’ andiskutiert. Die Jusos warnen davor, dieses Ziel einfach über Bord zu werfen. „Die Rente mit 67 ist eine Antwort auf den demografischen Wandel“, hieß es in der Versammlung. Die Jungen in der SPD sehen in der ‚Rente mit 67’ das kleinere Übel – erträglicher als die Alternative, das ganze Arbeitsleben lang noch höhere Rentenbeiträge zu bezahlen.
Im kommenden Jahr wollen sich die Jusos zum einen mit kommunalpolitischen Themen beschäftigen – Stadtrat Bernd Schenkel bot ihnen hierzu seine Unterstützung an. Zum anderen werden sich die Jusos mit Zukunftsfragen wie ‚Klimawandel’, ‚Energiewende’ und ‚Sozialstaat im 21. Jahrhundert’ befassen.