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Jusos Schwarzwald-Baar

Jusos: „Wir brauchen den Zivildienst“

Pressemitteilungen

Daniel Künkel und Luisa Boos nach der Veranstaltung im Gespräch

Diskussion über Zivildienstverkürzung / Derzeit Regelung zu kompliziert

„Lohnt sich der Zivildienst oder das FSJ noch? Nein? Dann schaffen wir’s doch ab!“ Unter diesem provokanten Titel haben die Jusos im Schwarzwald-Baar-Kreis zu einer Diskussionsveranstaltung am 20.01.10 in die Robert-Steiner-Schule eingeladen.

Als Referenten zu dieser Veranstaltung kamen die Juso-Landesausschuss-Präsidin Luisa Boos aus Freiburg und Gerald Weiss Geschäftsführer der AWO im Schwarzwald-Baar-Kreis. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Zivildienstes durch Luisa Boos, berichtete Gerald Weiss konkret über die Entwicklung des Zivildienstes bei der AWO in Villingen-Schwenningen und über den Unterschied zu einem FSJ.

In der folgenden Diskussion der rund 30 Anwesenden, darunter auch viele Schüler der Abschlussklassen, wurden die Finanzierungslügen und die Komplexität des Regelwerkes des Zivildienstes und des FSJ-Dienstes beklagt. Desweiteren wurde aber auch die Wichtigkeit für die Betreuten, die Helfenden und für die Wohlfahrtsverbände betont. Als abschließende Foderung wurden von allen Anwesenden der Fortbestand und die Vereinfachung des Zivildienstes, welcher aber auf 6 Monate gekürzt werden kann, wie es die neue Schwarz-Gelbe Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vorgesehen hat, dann aber mit festen Einstellungszeiten, und die Stärkung des FSJ gefordert. „Die Veranstaltung hat mich zum Nachdenken angeregt, ob ich nicht doch ein FSJ anstelle meines geplanten Wehrdienstes mache“, so Daniel Künkel Juso-Kreisvorsitzender.
„Es sind weitere Veranstaltungen des Juso-Kreisverbandes zu Themen, die Jungendliche bewegen, geplant“, so Künkel weiter.